Letztes Jahr in Nîmes hatte sich Dennis als Mitglied des siegreichen BMC-Teams das Leader-Emblem der Vuelta überstreifen lassen dürfen. Dieses Mal war er ganz allein für den Erfolg zuständig. Auf dem flachen Parcours in Andalusien verwies Dennis den Polen Michal Kwiatkowski um 6 und den belgischen Zeitfahr-Europameister Victor Campenaerts um 7 Sekunden auf die Plätze 2 und 3.

2017 gab Dennis seine Führung in der Gesamtwertung in der zweiten Etappe bereits wieder ab. Viel länger wird es auch in diesem Jahr kaum tragen. Bereits die 2. Etappe geht mit einer Bergankunft zu Ende. Zwar ist die abschliessende Steigung mit 4 km nicht sehr lang, aber für Dennis dürfte sie etwas zu schwer sein.

Die beiden Thurgauer Reto Hollenstein und Michael Albasini, die beiden einzigen Schweizer im Starterfeld, verloren 36 bzw. 38 Sekunden auf die Bestzeit von Dennis. Damit belegten sie die Ränge 51 und 55 und liessen einige Anwärter auf den Gesamtsieg - wie den Franzosen Thibaut Pinot oder den Italiener Vincenzo Nibali - hinter sich.