Viviani, der italienische Meister, verwies seinen Landsmann Giacomo Nizzolo und den slowakischen Weltmeister Peter Sagan auf die Plätze 2 und 3. Viviani nutzte eine der wenigen Gelegenheiten, die sich den Sprintern bieten. Denn besonders zahlreich sind diese an der aktuellen Vuelta für die endschnellen Leute nicht.

Viviani war schon im Frühjahr im Giro d'Italia der überragende Sprinter. Dort gewann er nicht weniger als vier Etappen. Zuletzt triumphierte der 29-Jährige auf bei der Cyclassics in Hamburg.

In der Gesamtwertung änderte sich an der Spitze nichts. Der Pole Michal Kwiatkowski führt die Rundfahrt weiterhin mit 14 Sekunden Vorsprung auf den Spanier Alejandro Valverde an. Die Etappe vom Dienstag wird das Gesamtklassement wieder stärker durcheinander wirbeln. Das Teilstück geht mit einer Bergankunft zu Ende. 10 km ist der Schlussaufstieg lang.