Die 23-jährige Engelbergerin beendete das Rennen im Südtirol mit 1:09 Minuten Rückstand auf die Tagessiegerin und Weltcup-Leaderin Dorothea Wierer im 9. Rang.

Häcki, mit einem Handicap von 50 Sekunden gestartet, überzeugte einmal mehr als schnelle Schützin. Einzig die Französin Julia Simon absolvierte die vier Schiessen noch eine Spur zügiger als die Schweizerin. Das Ziel einer Top-Ten-Platzierung erreichte Häcki trotz zweier Schiessfehler im zweiten Liegendanschlag. "Ich bin etwas zu schnell in die ersten beiden Runden gestartet, weshalb ich beim Schiessen Mühe hatte, das Gewehr ruhig zu halten", erklärte die Engelbergerin ihre beiden Fehlschüsse.

Trotz des Schnellstarts fand Häcki in der Folge den Tritt wieder, als Teil einer Gruppe von Athletinnen. So gelang es ihr sogar, etwas Energie für die Schlussrunde zu sparen. "Mit dieser bin ich sehr zufrieden", so Häcki weiter. Die Schweizerin lief auf der Loipe die 19.-schnellste Zeit aller Athletinnen.

Im Kampf um den Tagessieg behielt Weltcup-Leaderin Wierer, die wie Häcki zwei Schiessfehler auszuweisen hatte, gegenüber der Deutschen Laura Dahlmeier und ihrer Landsfrau Lisa Vittozzi die Oberhand.