Nach der bitteren Enttäuschung mit dem 7. Rang im Slopestyle-Wettkampf der Olympischen Spiele in Pyeongchang kehrte Ragettli im Weltcup zum "Daily Business" zurück. An allen vier Weltcup-Events, an denen der Bündner diese Saison teilgenommen hat, erreichte er das Podest.

In Silvaplana reichten ihm 89,20 Punkte aus seinem ersten Run für Platz 2. Einzig der Amerikaner Alexander Hall wurde von der Jury im ersten Durchgang besser bewertet als Ragettli - Hall erhielt für seine Vorstellung 92,00 Punkte. Dritter wurde der Norweger Ferdinand Dahl, der in der Slopestyle-Gesamtwertung hinter Ragettli den 2. Rang belegt.

Bei den Frauen fand der Finalwettkampf ohne die beiden Olympia-Medaillengewinnerinnen Mathilde Gremaud und Sarah Höfflin statt. Während sich Gremaud bereits im Vorfeld wegen einer Knochenprellung zurückgezogen hatte, gab Höfflin nach einem schweren Sturz Forfait. Sie erlitt eine Hirnerschütterung. Die Französin Tess Ledeux sicherte sich derweil ihren zweiten Saisonsieg im Slopestyle.