Vor allem Ramon Zenhäusern hat in diesem Winter einen enormen Leistungssprung gemacht. Der gross gewachsene 25-jährige Slalom-Spezialist aus dem Wallis realisierte im Januar im Parallelslalom von Stockholm seinen ersten Weltcupsieg und trumpfte an den Olympischen Spielen in Südkorea mit Silber im Slalom und Gold im Team-Wettbewerb gross auf. Auch Jasmine Flury feierte in der abgelaufenen Saison im Super-G von St. Moritz ihre Sieg-Premiere im Weltcup.

Loïc Meillard, dem unter anderem Marcel Hirscher ein immenses Potenzial attestiert, verdiente sich die Beförderung mit vier Top-10-Plätzen in den technischen Disziplinen. Die Speed-Spezialistin Joana Hählen empfahl sich mit vier Top-15-Klassierungen.

Küng, Suter und Wild zurückgestuft

Aus der Nationalmannschaft zurückgestuft wurden derweil Patrick Küng, der Abfahrts-Weltmeister von 2015, sowie Corinne Suter und Simone Wild. Das Trio konnte die Erwartungen in der abgelaufenen Saison nicht erfüllen und gehört nur noch zum A-Kader. Auch Kombi-Olympiasieger Sandro Viletta, der im Winter im Europacup erfolglos um den Wieder-Anschluss ans Weltcup-Niveau kämpfte, büsste eine Stufe ein. Der Engadiner wurde vom A- ins B-Kader versetzt. Carlo Janka behielt seinen Nationalmannschafts-Status dank dem Verletztenstatus.