Sinnbildlich für die Situation des SVWE sass die 23-fache OL-Weltmeisterin Simone Niggli-Luder mit Familie auf der Tribüne. Das Team sucht nach den Misserfolgen der letzten Woche den Weg zurück auf die Erfolgsspur. Dabei fand Wiler nicht den schnellsten und besten Weg, wie es Niggli-Luder so oft gelang.

Zwar konnte Marco Rentsch nach schönen Zuspiel von Bürki schon in der Startminute einnetzen. Doch der vermeintliche Schritt nach vorne wurde mit zwei Rückschritten in Form von Gegentoren der Jets beantwortet. Und so fand sich das Team auch gegen das Schlusslicht da wieder, wo es sich zuletzt so oft befand: in Rückstand.

Ein kleiner Schritt nach vorne

Lange deutete nichts darauf hin, dass das Mitteldrittel die Wende bringen würde. Erst in der 27. Minute traf erneut Rentsch zum Ausgleich. Dann folgte doch noch der lang ersehnte Ketchup-Effekt: Innerhalb von fünf Minuten traf der SVWE viermal. Und auch die Pause konnte den «Strike» des Heimteams nicht stoppen. Drei Minuten und zwei Tore später stand es schon 8:2 (43.). Diese sechs Treffer innerhalb von acht Minuten waren Balsam für die Wunden.

So gab es am gestrigen Sonntag, wo gleich fünf verdienstvolle SVWE-Spieler in die «Hallo of Fame» aufgenommen wurden, also einige Lichtblicke. Ein kleiner Schritt nach vorne, dem noch viele folgen müssen, damit man in diesem Jahr noch in die Nähe der Erfolge kommt, welche das Quintett Flury, Bichsel, C. Hofbauer, Zimmermann und Fankhauser (über 1000 NLA-Spiele und über 400 Schweizer Meistertitel) für den SVWE erreicht haben.