Was aussieht wie der klassische Routinesieg mit je einem Break war speziell in der Anfangsphase ein hartes Stück Arbeit. Federer hatte die ersten 19 Servicegames im Turnier alle durchgebracht, gegen den Ukrainer, mit dem er bislang erst einmal (vor zwei Jahren in Doha) trainiert hatte, verlief der Start aber nicht optimal. Der Favorit kassierte sofort ein Break, schaffte dann das Rebreak, lag aber anschliessend wieder 0:40 in Rückstand. Mit einem Servicewinner und vier aufeinanderfolgenden Assen lenkte Federer die Partie dann aber in die gewünschten Bahnen.

Insgesamt war er deutlich effizienter als der aufstrebende Sydney-Viertelfinalist. Beide erspielten sich neun Breakchancen, Federer nutzte deren drei, sein Gegner nur eine. Besonders auffällig auch, wie gut Federer zu Fuss war, er erlief zahlreiche sehr gut gespielte Stopbälle seines Widersachers. Der nächste Gegner des Weltranglisten-Zweiten ist der Franzose Richard Gasquet.