Roger Federer begann seine Titelverteidigung in Wimbledon mit einem problemlosen Dreisatzsieg gegen den Serben Dusan Lajovic. Der achtfache Champion brauchte gerade mal 79 Minuten, um sich gegen die Nummer 58 der Welt 6:1, 6:3, 6:4 durchzusetzen.

Er spielte dabei erstmals seit über 20 Jahren nicht in einem Nike-Outfit, sondern in Kleidern der japanischen Marke Uniqlo. Der Vertrag mit Nike war im März ausgelaufen.

Auch in neuen Kleidern kannte Federer kaum Startschwierigkeiten. Zwar verlor er das erste Game, gewann dann aber neun in Folge. Den ersten Satz hatte er nach lediglich 20 Minuten in der Tasche. Im zweiten Durchgang konservierte er das frühe Break ohne Probleme, und auch im dritten nahm er dem Serben gleich im ersten Game den Aufschlag ab. Insgesamt verlor der 36-jährige Basler bei eigenem Service nur elf Punkte.

"Ich bin sehr glücklich"

Trotz Nervosität, wie er vor der Eröffnung auf dem Centre Court gestand, zeigte sich Federer sehr souverän und gewann einfacher als vor einem Jahr an gleicher Stätte in der 2. Runde gegen Lajovic. "Ich bin sehr glücklich", meinte der Schweizer zufrieden. "Ein frühes Break in jedem Satz war natürlich ideal. Mein Fokus und meine Punkt-für-Punkt-Einstellung waren sehr gut." Glücklich wird auch der neue Ausrüster gewesen sein, dass der erste Auftritt in seinen Kleidern nicht zu einem Desaster wurde.

In der 2. Runde trifft Federer am Mittwoch auf den Slowaken Lukas Lacko (ATP 73) oder den französischen Qualifikanten Benjamin Bonzi (ATP 284). Auch da ist er natürlich haushoher Favorit.