Gegen die im Ranking fünf Plätze hinter ihr klassierte Deutsche Korpatsch, die im Gegensatz zu Teichmann als Lucky Loser der Qualifikation ins Hauptfeld gerutscht war, bot die in Barcelona geborene Schweizerin auch in den Viertelfinals eine starke Leistung.

Nachdem sie zu Beginn der Partie beim Stand von 0:1 einen Breakball abgewehrt hatte, übernahm Teichmann das Zepter. In der Folge gab sie bei eigenem Service nur noch fünf Punkte ab und kam nach gut einer Stunde Spielzeit im dritten Duell mit Korpatsch zum ersten Sieg. Die ersten beiden Begegnungen, die ebenfalls auf Sand gespielt wurden, hatte Teichmann klar verloren und dabei insgesamt nur fünf Games gewonnen.

Dank dem vierten Sieg innerhalb von drei Tagen sicherte sich Teichmann 11'300 Dollar Preisgeld und 110 WTA-Punkte, womit sie im Ranking mindestens bis in die Region von Position 120 vorstossen wird. Im Halbfinal gegen Strycova tritt die Schweizerin im ersten Aufeinandertreffen der beiden als klare Aussenseiterin an. Die routinierte Tschechin gab in den Viertelfinals gegen ihre Landsfrau Katerina Siniakova nur drei Games ab.

Im zweiten Halbfinal kommt es zum Duell zwischen der Amerikanerin Bernarda Pera (WTA 105) und Karolina Muchova (WTA 106). Die Tschechin profitierte von einer Wildcard und steht wie Teichmann, die sich erfolgreich durch die Qualifikation gekämpft hatte, erstmals in der Runde der letzten vier an einem WTA-Turnier.