Die Chancen, es am Ende in der Vierergruppe mit Kroatien, Albanien und Österreich unter die besten zwei Teams zu schaffen und sich somit erstmals auf sportlichem Weg für eine EM-Endrunde zu qualifizieren, sind für die Schweizerinnen nach dem Drei-Punkte-Sieg im Nachbarduell gestiegen.

Dabei tat sich die Auswahl von Swiss Volley gegen die Österreicherinnen am Anfang schwer. Nach dem Verlust des Startsatzes (18:25) steigerten sich die Schweizerinnen aber deutlich und entschieden den zweiten und dritten Durchgang (25:13 und 25:11) klar zu ihren Gunsten.

In Satz 4 entwickelte sich lange ein ausgeglichenes Spiel, ehe die Schweiz bei 20:19 mit fünf Punkten in Serie endgültig davonzog. Gabi Schottroff beendete die Partie nach 81 Minuten mit einem gelungenen Block zum 25:19. Beste Punktesammlerin in den Schweizer Reihen war Captain Laura Künzler mit 21 Zählern.

Wesentlich schwieriger dürfte es für die Schweizerinnen am nächsten Sonntag werden, wenn sie im Heimspiel (15.30 Uhr in Schönenwerd) auf Gruppenfavorit Kroatien treffen. Die Kroatinnen starteten mit einem souveränen 3:0-Heimerfolg gegen Albanien in die Kampagne.

Männer in der Ukraine chancenlos

Für die Nationalmannschaft der Männer endete das Startspiel auswärts gegen die favorisierten Ukrainer ohne Erfolgserlebnis. Die Osteuropäer benötigten in Saporoschje lediglich 72 Minuten, ehe das 3:0 (25:16, 25:16, 25:20) feststand. Einzig im dritten Satz, als die Schweizer zwischenzeitlich sogar mit 10:7 führten, gestaltete sich die Partie ausgeglichen.

Auch die Männer tragen am kommenden Sonntag (unmittelbar nach den Frauen) in Schönenwerd ein Heimspiel aus. Im zweiten Match der EM-Qualifikation trifft das Team von Trainer Mario Motta um 18.30 Uhr auf Ungarn, das sein Startspiel zuhause gegen Mazedonien nach einem 0:2-Satzrückstand erst im Entscheidungssatz 14:16 verlor.