Hinter dem von John Best in England trainierten Sieger belegten der aus Frankreich angereiste Jungleboogie und der Schweizer Vorjahressieger Nimrod die nächsten Ränge.

"Ja, er ist ein Kämpfer, der nie aufgibt, aber es war auch für mich ein hartes Stück Arbeit", meinte ein Minuten nach dem Rennen noch stark atmender Jockey Kieren Fox, als er auf die Willensleistung von Berrahri angesprochen wurde.

Der spätere Sieger befand sich nämlich eine Runde vor Schluss noch im hinteren Teil des Feldes und musste von Kieren Fox mit den Armen stark vorwärts geritten werden, um nicht zu viel Boden auf die Spitzenpferde zu verlieren.

Nach dem Aufschnellen der Startboxen führte vorerst der als Schnellstarter bekannte Filou, ehe Ende der langen ersten Geraden Nimrod das Kommando übernahm. Auf der Gegenseite löste sich der Vorjahressieger auf einige Längen vom Feld, so dass es lange danach aussah, als könnte er seinen Titel erfolgreich verteidigen. Doch dabei tat er wohl etwas zu viel des Guten. Jedenfalls konnte er die angeschlagene Pace nicht ganz durchziehen. Als seine Galoppsprünge auf der Zielgeraden kürzer wurden, war Berrahri, der seine Position kontinuierlich verbessert hatte, zur Stelle, überholte ihn und siegte noch sehr sicher. Kurz vor dem Ziel wurde Nimrod auch noch von Jungleboogie abgefangen und auf Rang drei verwiesen.

Stammgast in St. Moritz

Sieger Berrahri, der jeweils von Trainer John Best gezielt auf die Schneerennen vorbereitet wird, hat in den letzten fünf Jahren keinen einzigen Renntag in St. Moritz ausgelassen. Von vierzehn Starts hat er fünf gewonnen, sieben weitere Mal belegte er den zweiten oder dritten Platz. Im Grossen Preis kam er in den Jahren zuvor als Dritter und Zweiter ins Ziel.