Die 28-jährige Zürcherin war in Duisburg chancenlos gegen die Österreicherin Magdalena Lobnig, verlor 8,20 Sekunden auf die letztjährige WM-Dritte. "Ich fand heute nicht in meinen gewohnten Rhythmus und ruderte ein eher passives Rennen", sagte Gmelin, die nach einem Zwist mit Swiss Rowing seit Februar in einem Privatteam mit dem entlassenen Frauen-Nationaltrainer Robin Dowell trainiert. Bereits am Sonntag erhält sie auf der gleichen Strecke die Chance zur Revanche und will diese mit einer angepassten Taktik nutzen.

Trotz der Niederlage von Gmelin feierte das Schweizer Team zwei Siege. Die WM-Zweiten Roman Röösli/Barnabé Delarze setzten sich im Doppelzweier dank eines bärenstarken Endspurts hauchdünn vor den Deutschen Stephan Krüger/Tim Ole Naske durch. "Dieser Sieg ist ein weiterer Fortschritt auf unserem Weg an die EM in Luzern (31. Mai bis 2. Juni, die Red)", so Röösli. Im Leichtgewichts-Doppelzweier der Frauen liessen die EM-Dritten Patricia Merz/Frédérique Rol ihren Konkurrentinnen keine Chance und siegten mit einem Vorsprung von beinahe elf Sekunden. Rol sprach von einer "soliden Leistung".