Mit 21:18, 21:12 setzten sich Heyer/Chevallier im Final gegen Martin Laciga/Jonas Weingart durch. Nach einem ausgeglichenen ersten Satz, in dem Heyer/Chevallier dank gutem Block und Service aus einem 18:18 ein 21:18 machten, spielten sich der 40-jährige Routinier und sein 15 Jahre jüngerer Partner in einen Spielrausch. Mit 8:1 gingen Heyer/Chevallier im zweiten Durchgang in Führung; diesen Vorsprung schaukelten sie in der Folge souverän über die Zeit. Während Chevallier zum ersten Mal Schweizer Meister wurde, sicherte sich der abtretende Heyer seinen siebten Titel auf nationaler Ebene.

Bei den Frauen setzten sich Isabelle Forrer/Anouk Vergé-Dépré in einem umstrittenen Final gegen Joana Heidrich/Romana Kayser mit 21:17, 19:21, 16:14 durch und sicherten sich damit ihren ersten Meistertitel. Die 30-jährige Ostschweizerin und ihre zehn Jahre jüngere Berner Partnerin hatten die Grundlage zum Triumph mit einem ebenfalls knappen Dreisatzsieg (23:21, 18:21, 15:8) in den Halbfinals gegen die favorisierten Titelverteidigerinnen und Olympia-Teilnehmerinnen Simone Kuhn/Nadine Zumkehr gelegt.