2012, damals noch als Amateur, qualifizierte sich der heute 29-Jährige vom Golfclub Lipperswil auf dem Walliser Hochplateau für die beiden Finalrunden. Er wurde damals 76. In dieser Woche könnte er an dem mit 2,5 Millionen Euro dotierten Turnier eine wesentlich bessere Schlussklassierung herausholen. Die gute Form, die er in der Auftaktrunde ausspielte, sollte ihm dies ermöglichen.

Die übrigen Schweizer Teilnehmer - je vier Profis und Amateure - liegen im hinteren Teil des Klassements. Nur mit einer eklatanten Steigerung am Freitag könnte einer von ihnen noch in die beiden Finalrunden vom Wochenende gelangen.

Auf dem nicht leicht zu spielenden Par-70-Kurs - nach der langen Trockenheit sind die ohnehin schon anspruchsvollen Greens hart und schnell - glückte dem nicht zu den Favoriten gehörenden Deutschen Maximilian Kieffer mit 64 Schlägen (6 unter Par) die beste Runde.

Während den Publikumsmagneten John Daly (7 über Par) und Miguel Angel Jimenez (4 über Par) der Auftakt komplett missraten ist, haben sich die meisten Favoriten für die restlichen drei Runden in vorteilhafte Positionen gebracht. Der Südafrikaner Charl Schwartzel, der einzige frühere US-Masters-Sieger im Feld, liegt nur drei Schläge hinter der Spitze, unmittelbar vor dem mit Rusch schlaggleichen Engländer Lee Westwood. Auch der Deutsche Martin Kaymer, zweifacher Gewinner von Majorturnieren, und der junge englische Vorjahressieger Matthew Fitzpatrick haben sich alle Möglichkeiten auf einen Spitzenplatz offengelassen.