Die Schweizerinnen entledigten sich - vier Tage nach dem 3:0-Heimsieg gegen denselben Gegner - der Pflichtaufgabe in Tirana wiederum souverän. Beim 25:19, 25:22, 25:10 gerieten die Schweizerinnen nie in Gefahr, einen Punkt abzugeben oder die Partie gar zu verlieren.

Aus dem Schweizer Kollektiv stach einmal mehr Laura Künzler heraus, die 21 und damit einen Drittel der Punkte zum Sieg beisteuerte. Eine starke Partie gelangen auch den Mittelblockerinnen Gabi Schottroff (14 Punkte) und Madlaina Matter (11).

Nach den ersten vier Partien geht es für die Schweizerinnen in der EM-Qualifikation erst Anfang Januar wieder weiter. Aus den verbleibenden Spielen gegen Gruppenfavorit Kroatien und zum Abschluss daheim gegen Österreich benötigt die Equipe noch einen Punkt, um sich zum ersten Mal überhaupt auf sportlichem Weg für eine EM zu qualifizieren.

2013 waren die Frauen als Gastgeber für die EM gesetzt. Für die kontinentalen Titelkämpfe in einem Jahr in Polen, Tschechien, der Türkei und in Ungarn erhöhte der europäische Verband CEV das Teilnehmerfeld von 16 auf 24 Nationen. Die Schweizerinnen sind auf bestem Weg, diese Chance zu nutzen.

Obwohl die EM-Qualifikation nun pausiert, ist die Nationalteam-Saison für die Schweizerinnen noch nicht vorbei. Nach einer einwöchigen Pause bestreitet Timo Lippuners Auswahl das prestigeträchtige Masters in Montreux (4. bis 9. September).