Auf dem berüchtigten Par-71-Platz an Schottlands Ostküste glückten dem 42-jährigen amerikanischen Superstar hervorragende erste neun Löcher. Zeitweise tauchte er mit zwei Schlägen unter Par im 6. Rang auf, bevor er auf der generell schwierigeren zweiten Platzhälfte zwei Schläge einbüsste.

Woods liegt fünf Schläge hinter dem alleinigen Leader Kevin Kisner, einem Aussenseiter aus den USA. Da die weiteren Golfer in der Spitzengruppe ebenfalls nicht zu den Siegesanwärtern gehören, wird sich Woods schon am Freitag auch darauf konzentrieren müssen, den Kontakt zu den gut platzierten Favoriten einzubüssen. Zwei Schläge vor Woods liegt eine Gruppe mit starken Spielern, mit dem Nordiren Rory McIlroy, der Amerikaner Justin Thomas, dem Spanier Jon Rahm und dem Amerikaner Zach Johnson, dem British-Open-Champion von 2015.

Dustin Johnson zerzaust

Einen fürchterlichen Tag an dem mit 10,25 Millionen Dollar dotierten ältesten Golfturnier der Welt erlebte der Weltranglisten-Erste Dustin Johnson. Der Amerikaner, Sieger des US Open 2016, belegt nach einer 76er-Runde eine Position im letzten Fünftel des Klassements. Die Aussichten auf die Qualifikation für die zwei Finalrunden vom Wochenende sind für ihn sehr schlecht. Nur unwesentlich besser erging es dem Spanier Sergio Garcia und dem Amerikaner Patrick Reed, den letzten beiden Siegern des US Masters in Augusta.