Die Zürcherinnen zeigten bereits im ersten Satz, dass ihre vor dem Duell geäusserten Siegesambitionen durchaus gerechtfertigt waren. Nach einem ausgeglichenem Start fanden die Dominatorinnen der heimischen Liga in den Rhythmus und stellten Piacenza mit druckvollem Angriffsspiel vor unlösbare Probleme. Nach dem schallenden 25:18 legte Piacenza in der Folge deutlich zu. Auch wenn die Norditalienerinnen zum ersten Mal der Champions League spielen, waren sie als Triple-Gewinnerinnen (Meisterschaft, Cup, Supercup) und vor allem nach dem deutlichem Gewinn der starken Gruppe B im Achtelfinal leicht zu favorisieren.

Der zweite Satz war äusserst ausgeglichen, die 1250 Zuschauer in der gut besuchten Saalsporthalle bekamen den "Volleyball-Leckerbissen" geboten, den Volero-Präsident Stav Jacobi versprochen hatte. Mit dem Ausgang war er aber sicherlich nicht ganz glücklich, sein Team gab einen 22:20-Vorsprung aus der Hand und verlor mit 24:26. Doch in Satz 3 wendete sich das Blatt, Volero gewann mit 26:24 und setzte zur Kür an. Im vierten Satz zogen die achtfachen Schweizer Meisterinnen schnell davon, doch Piacenza, das von einer Fangruppe auswärts lautstark unterstützt wurde, kämpfte sich noch einmal zurück und kam wieder auf einen Punkt heran (18:19). Doch mit einem Schlussspurt zum 25:19 machten die Zürcherinnen alles klar.

Dank dem 3:1 reichen Volero im Rückspiel in Piacenza am kommenden Dienstag (20.30 Uhr) zwei Satzgewinne, um die Viertelfinalqualifikation sicherzustellen.