Gegen den Champions-League-Debütanten, den nach Papierform schwächsten der drei Gegner in der Gruppe D, bekundete Volero keinerlei Schwierigkeiten. Das ambitionierte Team von Trainer Dragutin Baltic war Wroclaw von A bis Z überlegen, dominierte den teilweise überforderten Widersacher ähnlich überlegen wie die Teams in der Schweizer Liga und erledigte die Pflichtaufgabe äusserst konzentriert.

Dass es nichts anbrennen lassen wollte, zeigte Volero von Beginn weg. Gleich mit 3:0 ging der hiesige Dominator im ersten Satz in Führung. Und in diesem Stil ging es weiter. Im zweiten Durchgang legte Volero gar mit 9:0 (!) vor. Einzig zu Beginn des dritten Satzes geriet Volero kurzfristig (0:2) in Rücklage. Doch die Zürcherinnen korrigierten diesen "Tolggen im Reinheft" umgehend. Nach 83 Minuten verwertete Dobriana Rabadzhieva den zweiten Matchball zum klaren Sieg.