Schon vor der Partie stand fest, dass die Thuner die Gruppenphase auf dem 4. und letzten Rang der Gruppe D beenden würden.

Schnell lagen die Thuner mit 2:7 zurück. Und zum letzten Spielviertel wuchs der Rückstand auf vorentscheidende acht Treffer an (14:22). Die Berner Oberländer konnten das Unheil trotz gegenseitigen Aufmunterungen bei Timeouts ("wir geben weiter Gas") nicht abwenden.

Es fehlte an internationalem Format und auch an Biss, der für einen zweiten Vollerfolg im insgesamt sechsten letzten Spiel der EHF-Cup-Gruppenphase notwendig gewesen wäre. Immerhin konnten die Berner Oberländer in dieser Gruppenphase als einziges Team den Gruppensieger Granollers aus Spanien vor eigenem Publikum bezwingen.

Wacker Thun bekundete im Laufe der Europacup-Kampagne wiederholt Verletzungspech. Mit Nicolas Suter (kurz vor Spielende) und Nicolas Raemy (in der ersten Hälfte) konnten auch am Samstag in Chambéry zwei Thuner das Spiel nicht beenden.