Der Heimsieg vor 1550 Zuschauern war für den Schweizer Meister kein Spaziergang. Die Gäste aus der Zentralschweiz erwischten einen Start nach Mass und führten nach 17 Minuten mit fünf Toren Vorsprung. Danach leistete sich das Team des ehemaligen Schweizer Nationaltrainers Goran Perkovac aber eine zehnminütige "Auszeit", welche die Thuner mit acht Toren in Folge ausnützten und ein 3:8 in ein 11:8 verwandelten.

Nach der Pause kam Kriens-Luzern, das im Vergleich zu Wacker in der Meisterschaft den Gang in die Abstiegsrunde antreten muss, zwar nochmals auf 18:18 heran. Thun hatte jedoch den längeren Schnauf. In den letzten zehn Minuten trumpfte besonders Nicolas Suter auf, dem vier seiner fünf Tore in dieser Phase gelangen. Bester Torschütze beim Heimteam war mit sieben Treffern aber dessen Namensvetter Nicolas Raemy.

Wer Wacker Thun in den Final folgt, entscheidet sich am Donnerstag im zweiten Halbfinal zwischen Titelverteidiger Pfadi Winterthur und Rekord-Cupsieger Kadetten Schaffhausen. Der Cupfinal findet am 17. März 2019 in Gümligen, der Heimstätte des BSV Bern, statt.