Wie die «Financial Times» heute berichtet, soll ab 2019 eine neue Billig-Airline ab Basel abheben. Das Projekt trägt den Arbeitstitel «Swiss Skies», dahinter stehen vier Airline-Veteranen. 

Was das Projekt von Easyjet und Co. unterscheidet: Die Initianten setzte auf die Langstrecke. Sie wollen rund 30 Prozent billiger fliegen können als die Konkurrenz.

Ihr Ansatz: Für den Ticketpreis ist genau der Sitzplatz garantiert. Alles weitere – Essen, Gepäck, Entertainment – bezahlt der Kunde extra. Zudem wollen die Initianten nur auf einen Flugzeugtyp setzen: den A321neo. Damit sollen die Kosten für die Wartung und die Administration tief gehalten werden.

Das Modell transportiert rund 190 Passagiere bis zu 7500 Kilometer weit. Laut Businessplan will die Airline im zweiten Jahr 16 Flugzeuge einsetzen, im vierten bereits deren 38.

Investoren gesucht

Im Moment suchen die vier Initianten Investoren, die insgesamt 100 Millionen Franken einschiessen sollen. Kommt das Geld zusammen, will die Airline ab Mitte 2019 abheben – und bereits ab dem dritten Jahr profitabel fliegen.

Heimathafen der Ariline soll Base-Mulhouse werden. Von dort aus will «Swiss Skies» Ziele in den USA anfliegen. Wohin genau, ist noch unklar: «Wir haben schon den ganzen Flugplan vorbereitet, im Moment wollen wir ihn wegen der Konkurrenz noch nicht der Presse kommunizieren», so Armin Bovensiepen, einer der Gründer, der zuvor bei Air Berlin und der Austrian Airlines gearbeitet hat. (mlu)