Es habe Fälle gegeben, in denen im amerikanisch-chinesischen Handel nicht jeder profitiert habe oder der Nutzen nicht ausgeglichen gewesen sei. Zugleich warb Cook für einen offeneren Handel.

US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, zusätzliche Zölle auf chinesische Produkte im Wert bis zu 60 Milliarden Dollar zu erheben. Das Handelsministerium in Peking erklärte daraufhin, man habe keine Angst vor einem Handelskrieg. Der Konflikt hat zu deutlichen Kursverlusten an den internationalen Aktienmärkten geführt.

Der Streit betrifft auch Hardware-Hersteller wie Apple, die einen Grossteil ihrer Produkte in der Volksrepublik bauen lassen, um sie in anderen Staaten zu verkaufen. Elektronikprodukte gehören zu den wichtigsten Gütern, die die USA aus China einführen. Cook war im vergangenen Jahr mehrmals in China und war im Oktober unter Managern, die sich mit Präsident Xi Jinping trafen.