Unter dem Strich wurde deutlich mehr verdient, was aber auf einen Sondereffekt im Zusammenhang mit der Pensionskasse zurückzuführen ist.

Mit profitablem Wachstum im Dienstleistungsgeschäft sei der Umsatz auch in einem Umfeld anhaltend negativer Strompreiseffekte weiter gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Auch konnten Kosten weiter reduziert werden, um die sinkenden Einnahmen aus den Energiegeschäft zu kompensieren.

Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg in der ersten Jahreshälfte im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent auf 224 Millionen Franken, der Reingewinn um 9 Prozent auf 126 Millionen. Bereinigt allerdings um einen einmaligen Sondereffekt aus dem Primatwechsel der Pensionskasse beträgt der EBIT 171 Millionen (-6%) und der bereinigte Reingewinn 85 Millionen Franken (-26%).

Der Rückgang des Reingewinns sei allein auf die Performance der Anlagen in den Stilllegungs- und Entsorgungsfonds zurückzuführen, die im Vorjahr überdurchschnittlich gut rentiert hätten, so die BKW.

Die Zweitkotierung der Aktien an der BX Swiss soll derweil bis zum Jahresende aufgehoben werden, weil sich der Aufwand angesichts des fehlenden Handelsvolumens nicht lohne.