Bei einigen Preissenkungen sei daher noch offen, ob sie realisiert werden könnten, teilte das BAG am Freitag mit. Insgesamt sind im Jahr 2017 die Preise von rund 1000 Medikamenten überprüft worden. Alle von der Grundversicherung vergüteten Medikamente werden alle drei Jahre auf ihre Wirksamkeit und Zweckmässigkeit, aber auch auf ihre Wirtschaftlichkeit hin überprüft.

Wenn sich zeigt, dass der geltende Preis für ein Medikament zu hoch ist, verfügt das BAG eine Preissenkung. Nach Angaben des Bundesamts konnten zwischen 2012 und 2014 auf diese Weise rund 600 Millionen Franken gespart werden. In den letzten beiden Jahren fand wegen eines hängigen Rechtsstreits keine Überprüfung statt.

Die nun beschlossenen Preissenkungen werden ab 1. Januar 2018 schrittweise umgesetzt. Insgesamt erwartet das BAG für die Periode 2017-2019 Einsparungen von 180 Millionen Franken.