Vorbild sei dabei der Streaming-Primus Netflix. Allerdings werde die Schweizer Version nach Möglichkeit gratis angeboten.

Eine solche Online-Plattform soll verhindern, dass Schweizer Produktionen in Vergessenheit geraten. Für viele Schweizer Filme sei es heutzutage ein Problem, dass immer weniger auf DVDs und Blu-Rays gesetzt werde, gleichzeitig aber kaum jemand die Filme als Stream anbiete.

Bis die Plattform, welche beim Bundesamt für Kultur intern als «Swissflix» bezeichnet werde, online geht, wird es allerdings noch etwas dauern. Spätestens 2024 werde das Schweizer Netflix verfügbar sein. Die lange Vorbereitungszeit begründet das BAK damit, dass die Urheberrechte umfassend abgeklärt werden müssten. Verantwortlich für die Plattform soll nach ersten Plänen das nationale Filmarchiv in Lausanne sein. (pls)