2008 sei für E+H ein "sehr gutes Jahr" gewesen, zog Konzernchef Klaus Endress in Basel vor den Medien Bilanz. Beim Umsatz verbuchte das Familienunternehmen mit Sitz in Reinach BL ein Plus von 8,8 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro. E+H wuchs damit erneut deutlich schneller als der Markt.

Das Wachstum war im vergangenen Jahr sowohl regional wie von den Branchen her breit abgestützt. In Europa, mit einem Umsatzanteil von 63 Prozent der wichtigste Markt, nahmen die Verkäufe um 8,4 Prozent zu. Bei den Branchen kamen einzig von der Papier- und Zellstoffindustrie keine positiven Impulse.

Das Betriebsergebnis der Gruppe mit 86 Gesellschaften in 40 Ländern verbesserte sich um 7 Prozent auf 156,5 Mio. Euro. Dagegen sank der Gewinn wegen ungünstigen Wechselkursen um 1,5 Prozent auf 140,4 Mio. Euro.

Das 1953 gegründete Unternehmen verzeichnete in der jüngsten Vergangenheit ein starkes Wachstum. Allein der Umsatz nahm seit 2004 um fast 55 Prozent zu. Der Personalbestand erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 2140 auf 8434. 2008 schuf E+H 579 neue Stellen. In der Schweiz beschäftigt die Gruppe 1228 Personen.

Im laufenden Jahr dürfte es wegen der Wirtschaftskrise mit einem weiteren Wachstum vorerst vorbei sein. Eine Stagnation beim Umsatz wäre für den Konzernchef bereits ein grosser Erfolg. Für wahrscheinlicher hält Endress dagegen einen Rückgang um rund 5 Prozent.