Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft bestätigt die Informationen der «NZZ am Sonntag»: «Die beiden sind nach wie vor in Haft». Über den Fall hat die Staatsanwaltschaft einen Informationsstopp verhängt.

«Die Untersuchungshaft in Wirtschaftsstrafsachen dauert immer sehr lange, unvergleichlich länger als bei Gewaltverbrechen», sagt Martin Killias, Professor für Strafrecht an der Universität St. Gallen der «NZZ am Sonntag». Um U-Haft anzuordnen, reicht ein dringender Tatverdacht nicht aus.

Gemäss Schweizer Strafrecht muss auch ein besonderer Haftgrund vorliegen. «Im Vordergrund steht die Verdeckungsgefahr, dass Beschuldigte Beweise verschleiern oder sich absprechen könnten», sagt Christian Schwarzenegger, Strafrechtsprofessor an der Universität Zürich in der «NZZ am Sonntag».