Hauptrivale Visa und auch American Express hatten ihre Gewinne deutlich kräftiger ausbauen können. Die Mastercard-Aktie fiel am Freitag vorbörslich um sechs Prozent.

Ein Rechtsstreit mit US-Händlern, die über zu hohe Gebühren geklagt hatten, belasteten das Ergebnis. Dagegen lief das eigentliche Geschäft merklich besser als im Vorjahreszeitraum, wie Mastercard mitteilte. Die Höhe der abgewickelten Zahlungen stieg um 14 Prozent auf 1,1 Bio. Dollar.

Mastercard verdient daran durch Gebühren. Der Umsatz stieg um zwölf Prozent auf 2,1 Mrd. Dollar. Das Geschäft sei weltweit stark gewesen, erklärte Firmenchef Ajay Banga am Sitz in Purchase im Bundesstaat New York. Mastercard steckt auch hinter dem Maestro-System für Bankkarten.