Der Aktienkurs der Privatbank Julius Bär schoss diese Woche auf ein Allzeithoch – nach Spekulationen um eine Übernahme durch die Credit Suisse. Boris Collardi sagt zur „Schweiz am Sonntag“ zu den Gerüchten, dass die CS an einer Übernahme von Julius Bär interessiert sei, es habe diesbezüglich keine Gespräche gegeben. Collardi: „Es ist naheliegend, dass Julius Bär ein starkes Asset wäre für eine Bank, die in der Vermögensverwaltung investieren möchte.“ Wohl sehe er die Vorteile, die ein Zusammengehen für eine solche Bank bringen würde, aber: „Ich sehe nicht unbedingt, was der Mehrwert für unsere Kunden und unsere Mitarbeiter wäre.“ Julius Bär sei gross genug, wachse profitabel und verwalte bald 300 Milliarden Franken Vermögen. Und sie leide nicht, wie manche Grosskonzerne, an Bürokratie und Kämpfen um Ressourcenverteilung.