Deutlich gesteigert hat Oerlikon auch sein operatives Ergebnis: Mit 419 Mio. Fr. beträgt der Betriebsgewinn (Ebit) mehr als achtfache des Vorjahresergebnis, vor Abschreibungen ist der Gewinn (Ebitda) von 278 auf 605 Mio. Fr. gestiegen. Die Zahlen seien das Ergebnis eines tiefgreifenden Veränderungsprozesses, schrieb Oerlikon am Montag in einer Medienmitteilung.

Der Umsatz des Unternehmens fiel um 16 Prozent höher als im Vorjahr aus und belief sich auf 4,18 Mrd. Franken, der Bestellungseingang ging indes um 11 Prozent auf 4,04 Mrd. Fr. zurück.

Fürs laufende Jahr zeigt sich der Konzern, der am Freitag angekündigt hat, seine Solarsparte an die japanische Tokyo Electron Limited zu veräussern, zuversichtlich. Man werde trotz wirtschaftlichen Unsicherheiten an die Leitungen von 2011 anknüpfen können. Insbesondere die Verringerung der Verschuldung hätten zu einer Verbesserung der Bonität geführt, weshalb der Verwaltungsrat erstmals wieder eine Ausschüttung einer Dividende vorsieht.