Bei diesem Projekt handle es sich um die "höchstgelegene Windenergieanlage Europas", schreiben SwissWinds und GriesWind AG in einem gemeinsamen Communiqué.

Entsprechend schwierig gestaltete sich der Bau der Anlage. So etwa mussten die 35 Meter langen Rotorblätter mit einem Spezialgefährt mit dem Übernamen "Tausendfüssler" die kurvige Bergstrasse hinauf transportiert werden.

Ausserdem ist die Windenergieanlage extremen Wetterverhältnissen ausgesetzt - vor allem grosser Kälte. Deshalb wurde sie mit einem Heizsystem ausgestattet, das die Rotorenblätter schnee- und eisfrei halten soll.

Weitere Anlagen

"Der Kanton Wallis macht einen grossen Schritt in eine erneuerbare Zukunft", sagte Energieministerin Doris Leuthard anlässlich des Richtfests.

Anfang 2012 soll die Anlage ans Netz gehen und drei Gigawattstunden Elektrizität pro Jahr produzieren, was dem Verbrauch von rund 800 Haushalten entspricht. In den kommenden Jahren sollen dann vier bis fünf weitere Energieanlagen aufgestellt werden.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 5,5 Millionen Franken. Diese werden von SwissWinds, Industrielle Werke Genf und von der Gemeinde Obergoms VS getragen, wobei letztere am Umsatz beteiligt ist.