Insgesamt wickelte Skyguide 614'348 zivile Flüge ab, das sind 4,1 Prozent mehr als im ersten Semester 2017. Der Zuwachs lag auf dem Niveau des europäischen Durchschnitts. Der Spitzenwert wurde am 29. Juni erreicht mit 4380 Flügen, wie die Flugsicherung am Montag mitteilte.

Vor allem Charterflüge nahmen zu - um gut ein Fünftel. Skyguide begründet dies durch die Zunahme der Touristenströme zwischen Nordafrika und Europa, dem Nahen Osten und Russland.

3,4 Prozent der Flüge waren verspätet. Im Vorjahreszeitraum waren es 3,5 Prozent gewesen. Die meisten Verspätungen entstehen laut Skyguide in den Spitzenzeiten. In der Hälfte der Fälle ist das Wetter schuld.

Laut Eurocontrol-Statistiken kontrolliert Skyguide den komplexesten Luftraum in Europa, wie es in der Mitteilung heisst. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Genf sorgt mit 1500 Mitarbeitenden an 14 Standorten für die Flugsicherung in der Schweiz und im angrenzenden Ausland. Es befindet sich im Mehrheitsbesitz des Bundes.