Konkret legte der Umsatz um 4,4 Prozent auf 2,76 Milliarden Franken zu. Dieser Anstieg sei unter anderem der erfolgreichen Markteinführung der Phonak Marvel-Hörgeräte zuzuschreiben gewesen, hiess es in einer Mitteilung vom Dienstag. "Die Marktresonanz war hervorragend und führte im zweiten Geschäftshalbjahr zu einer deutlichen Beschleunigung des organischen Wachstums im Hörgerätegeschäft", wurde CEO Arnd Kaldowski zitiert.

Beim operativen Betriebsgewinn (EBITA) gelang der Firma aus Stäfa ebenfalls eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Der um Einmalkosten aus Akquisitionen und Restrukturierungen bereinigte Wert legte um 7,7 Prozent auf 594,0 Millionen zu. Unter dem Strich erwirtschaftete das Unternehmen einen Reingewinn von 460,2 Millionen nach 407,4 Millionen im vorangehenden Geschäftsjahr.

Die Aktionäre sollen nun in den Genuss einer höheren Dividende kommen. So schlägt der Verwaltungsrat der kommenden Generalversammlung eine Ausschüttung in der Höhe von 2,90 Franken vor. Das sind 30 Rappen pro Anteilsschein mehr als im Jahr zuvor.