Dabei sei das zweite Quartal deutlich schwächer ausgefallen als das erste Jahresviertel, teilte der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) am Mittwoch mit.

Wurden im ersten Quartal in der Schweiz noch für 4,2 Milliarden Franken Gebäude und Strassen gebaut - das waren 5,1 Prozent mehr als im Vorjahr, sanken die Umsätze des Baugewerbes von April bis Juni bereits um 5,5 Prozent auf rund 5,3 Milliarden.

Noch deutlicher fällt das Minus bei den neu eingegangenen Aufträgen aus, die für den künftigen Umsatz stehen. Konkret sei der Auftragseingang im ersten Halbjahr 2018 um 8 Prozent zurückgegangen, teilte der SBV mit.

Mit minus 12,8 Prozent auf 5,1 Milliarden Franken im zweiten Quartal akzentuierte sich auch bei den neuen Aufträgen der Rückgang. In den Monaten Januar bis März hatte der Rückgang nur 2,2 Prozent betragen.

Die Auftragslage deute denn auch auf eine weitere Konsolidierung der Baubranche in der zweiten Jahreshälfte hin, folgerte der SBV. Die Umsätze dürften 2018 daher das Niveau des Vorjahres nicht mehr ganz erreichen.