Der Linkspopulist López Obrador hatte im Wahlkampf angekündigt, im Falle eines Sieges das offizielle Präsidentenflugzeug zu verkaufen und künftig Linienmaschinen zu nutzen. Er tritt sein Amt am 1. Dezember an.

Die Präsidentenmaschine war noch 2012 vom damaligen Staatschef Felipe Calderón bestellt worden. Allerdings wurde die Boeing 787 Dreamliner erst 2016 an den zurzeit noch amtierenden Präsidenten Enrique Peña Nieto ausgeliefert. Das Flugzeug soll über sieben Milliarden Peso gekostet haben.

Der Unternehmer Jiménez Pons will die Maschine nun für das Luftfahrtunternehmen GBS Air Enterprises kaufen. Bei Bedarf würde er die Maschine auch an den künftigen Präsidenten López Obrador vermieten, sagte er - für 20'000 Pesos (1000 Franken) die Stunde.