Deren Quartalszahlen weckten neue Sorgen über den weiteren Verlauf der Berichtssaison - besonders bei Tech-Werten. Viele Anleger wandten sich daher anderen Branchen zu und stiegen vor allem bei Pharma- und Energiewerten ein.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verabschiedete sich mit einem Plus von 0,3 Prozent auf 9093 Punkten ins Wochenende. Im Verlauf pendelte er zwischen 9007 und 9100 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 gewann ebenfalls 0,3 Prozent auf 979 Zähler.

Der Technologie-Index Nasdaq beendete dagegen seine zwölftägige Gewinnserie und sank um 0,4 Prozent auf 1965 Punkte. Im Wochenverlauf legte der Dow Jones vier Prozent zu, der S&P 4,1 Prozent und die Nasdaq 4,2 Prozent.

Microsoft-Aktien stürzten 8,3 Prozent ab und zogen weitere Branchenwerte mit in die Tiefe. Der Umsatz des Börsenschwergewichts war im vierten Quartal um 17 Prozent eingebrochen. Erstmals in seiner Geschichte verkaufte Microsoft weniger von seinem Flaggschiff Windows.

Verstärkt wurde der Abwärtstrend durch die durchwachsenen Quartalsergebnisse von Amazon. Beim weltgrössten Internet-Händler brach der Gewinn im zweiten Quartal um zehn Prozent ein und damit deutlich stärker als von Analysten vorhergesagt. Amazon-Aktien verloren 7,9 Prozent.